Der Klassiker: Das Brautkleid aufbewahren für die Ewigkeit

Du hast gerade geheiratet, möchtest dein Brautkleid behalten? Völlig verständlich! 

Wenn du dein Brautkleid aufbewahren möchtest, solltest du auf die richtige Lagerung achten. Wer sein Brautkleid richtig aufbewahren will, muss ein paar Dinge beachten, damit der Stoff nicht leidet: 

– Professionelle Reinigung: Geh direkt nach der Hochzeit zur Reinigung. Unsichtbare Flecken (wie Sekt oder Schweiß) vergilben.

 

– Die „Brautkleid-Box“: Plastikhüllen sind tabu – sie können für Stockflecken sorgen. Wenn du dein Brautkleid sicher aufbewahren willst, investiere in eine spezielle, säurefreie Kartonage mit Seidenpapier. So bleibt das Kleid über Jahrzehnte schneeweiß.

 

– Der Blickfang: Ausstellen in einer Vitrine: Warum das Traumkleid im Schrank verstecken, wenn man es täglich bewundern kann? Eine wunderschöne und moderne Möglichkeit ist es, das Brautkleid aufzubewahren, indem du es auf einer eleganten Schneiderpuppe in einer maßgefertigten Glasvitrine im Ankleide- oder Schlafzimmer präsentierst.

 Wichtig hierbei: Die Vitrine sollte an einem schattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung stehen und idealerweise mit UV-Schutzglas ausgestattet sein, damit die zarte Spitze und der Stoff mit der Zeit nicht ausbleichen oder vergilben.

MACH EINE ANDERE bRAUT DAMIT GLÜCKLICH

Hochzeiten sind teuer. Warum also nicht ein bisschen Budget zurückholen und gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit feiern? 

Ein Brautkleid verdient es, mehr als nur einmal im Rampenlicht zu stehen. 

Auf verschiedenen Online Plattformen oder in spezialisierten Second-Hand Brautmode Geschäften kannst du dein Brautkleid verkaufen. Und das gute daran ist, du machst eine andere Braut glücklich, die sich kein teures Kleid leisten kann.

GUTES TUN: Spenden für den guten Zweck

Wenn du dein Kleid weder behalten noch verkaufen willst, kannst du damit die Welt ein Stückchen besser machen.

Es gibt Organisationen, die Brautkleider annehmen, um daraus beispielsweise „Sternenkleidchen“ für stillgeborene Babys zu nähen. Auch Vereine, die Kleider für Bräute in finanziellen Notlagen bereitstellen, freuen sich über Spenden. Mehr Emotion und Sinnhaftigkeit geht kaum.

AUS ALT MACH NEU

Mit ein bisschen Geschick (oder einer guten Schneiderin) wird aus der Hochzeitsrobe ein neues Lieblingsteil. Du musst nicht das ganze Brautkleid aufbewahren, sondern kannst Teile davon im Alltag weiterleben lassen.

– Einfärben & Kürzen: Aus einem bodenlangen, weißen Traum wird im Handumdrehen ein schickes, farbiges Cocktailkleid für die nächste Sommerparty.

 

– Das Taufkleid: Wenn Nachwuchs ansteht, lassen viele Mütter aus dem Tüll oder der Spitze ihres Brautkleides das Taufkleid für ihr Baby nähen. Ein wunderschöner, Generationen verbindender Brauch!

EIN Trash the dress Shooting

Du willst keine halben Sachen und liebst außergewöhnliche Fotos? Dann ist ein Trash the Dress-Shooting genau das Richtige für dich.

Hierbei wirfst du dich nach der Hochzeit noch einmal ins Kleid – allerdings ohne Rücksicht auf Verluste. Ob beim Farbpulver-Wurf (Holi-Style), beim Sprung in den See, im schlammigen Wald oder beim Reiten am Strand: Hier entstehen spektakuläre Kunstfotos, die garantiert nicht jeder im Album hat. Danach erübrigt sich die Frage, wie du das Brautkleid aufbewahren sollst, meist von selbst.

Hör auf den Bauchgefühl

Überstürze nichts. Lass die Hochzeit erst einmal sacken. Wenn du nach sechs Monaten immer noch Herzklopfen bekommst, wenn du das Kleid ansiehst, solltest du dein Brautkleid aufbewahren und ihm einen Ehrenplatz sichern.

 Wenn du merkst, dass es dir eigentlich nur Platz wegnimmt, schenke ihm ein zweites Leben.

Neugierig was mit meinem Brautkleid passiert ist?